Renten & Vorsorge für

Grenzgänger in der Schweiz

Rente & Vorsorge

Mit dem Wohnmobil durch Skandinaviens Weiten, eine Kreuzfahrt in die Karibik, eine Sonnenterrasse für zu Hause – jeder hat seine ganz eigene Vorstellung vom Ruhestand. Doch eines haben alle Wünsche gemeinsam: Sie wollen gut geplant sein. Nur mit finanzieller Vorsorge lassen sich unsere Rententräume mühelos erfüllen.

Umso wichtiger ist eine private Vorsorge. Bis ins hohe Alter garantiert sie uns Sicherheit und Wohlstand.

Illustration eine Frau die umarmt ihre Mutter umarmt

Private Vorsorge für

Grenzgänger –

ein Fels in der Brandung

Wir haben gute Nachrichten: Schweizer Arbeitnehmer dürfen sich mit dem Eintritt ins Rentenalter über eine deutlich höhere gesetzliche Rente freuen als deutsche Arbeitnehmer. Zu verdanken haben sie die hohe Absicherung dem sogenannten 3-Säulen-Modell. Denn genau dieses sichert ihnen sowohl Zahlungen aus dem AHV (1. Säule: Altersversicherung) als auch Zahlungen aus
BVG (2. Säule: Pensionskasse) zu.

Leider gibt es aber auch eine schlechte Nachricht: Selbst beide Säulen zusammen können kaum alle Kosten im Ruhestand decken. Und eine Besserung ist noch lange nicht in Sicht. Im Gegenteil: Experten gehen sogar von einer finanziellen Verschlechterung aus. Der Grund: Der demografische Wandel wird auch vor dem Schweizer Rentensystem nicht Halt machen. Längst erreichen die Pensionskassen nicht mehr ihre früheren Renditen, was sich wiederum negativ in der Rente der 1. und 2. Säule abzeichnet. Verständlich, dass sich viele Arbeitnehmer inzwischen für eine 3. Säule entscheiden – für eine private Vorsorge. Mit ihr wollen sie finanzielle Engpässe im Alter schließen.

Gut zu wissen: Seit 2017 profitieren Grenzgänger mit einer Direktversicherung von steuerlichen Vorteilen bei der Vorsorge. Zuvor blieb ihnen der Anspruch verwehrt.

 

Gezeichnetes Bild eines Mannes sitzend vor einem Baum

Direktversicherung als

Grenzgänger

Bei der Direktversicherung handelt es sich um eine betriebliche Altersvorsorge für Grenzgänger. Das Konzept: Der Arbeitgeber tritt als Versicherungsnehmer auf und schließt die Versicherung für den Arbeitnehmer ab. Dabei werden die Versicherungsprämien direkt vom Bruttogehalt bezahlt. Dementsprechend reduziert sich der Bruttolohn und das zu versteuernde Einkommen. Wichtig: Aktuell können Arbeitnehmer über die Direktversicherung maximal 6.500 Euro pro Jahr steuerlich geltend machen.

Besonders lukrativ ist die Direktversicherung, wenn sich der Arbeitgeber an der Versicherungsprämie beteiligt. Sprich: Die Rendite des Sparbetrags steigt. In Deutschland ist der Arbeitgeber inzwischen sogar gesetzlich dazu verpflichtet, 15 Prozent zur Direktversicherung zuzuschießen. Für Grenzgänger gilt dies allerdings nicht. Sie müssen auf einen freiwilligen Zuschuss hoffen.

Illustration Mann im Anzug neben großem Symbol

Basisrente (Rürup-Rente)

für Grenzgänger

Bei der Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, handelt es sich um eine private Vorsorge, die steuerlich wie die gesetzliche Rente gehandelt wird. Sie dient dem Arbeitnehmer als finanzieller Zuschuss zur Basisversorgung.

Aktuell können Arbeitnehmer maximal 23.700 Euro von den Versicherungsprämien als sogenannte Vorsorgeaufwendungen absetzen. Das beschert Ihnen eine sofortige Steuererleichterung.

Gut zu wissen: Bei der Rürup-Rente können Grenzgänger zwischen klassischen und fondsgebundenen Produkten wählen.

Illustration von Frau vor einer Tafel mit Symbolen

Riesterrente für Grenzgänger?

In Deutschland zählt die Riesterrente längst zu den begehrtesten und häufigsten privaten Altersvorsorgen. Erklären lässt sich der große Zuspruch mit den steuerlichen Vorteilen und staatlichen Zulagen. Grenzgänger kommen allerdings nicht mehr in deren Genuss. 2010 wurde die finanzielle Förderung eingestellt. Damit ist die Riesterrente nicht für Grenzgänger als private Vorsorge zu empfehlen.

Wer seinen Arbeitsplatz in die Schweiz verlagert und bereits über einen Riestervertrag verfügt, kann diesen zumindest auf einen Minimalbetrag herabsetzen. So läuft der Vertrag weiter und lässt sich bei einem eventuellen Wechsel nach Deutschland wieder anpassen. Von einer Kündigung des Riestervertrags raten Experten aber dringend ab.

Gezeichnetes Bild eines Mannes sitzend vor einem Baum

Private Vorsorge

nach Schicht 3

Eine weitere rentable Vorsorgemöglichkeit ist in Deutschland die private Rentenversorgung nach Schicht 3. Das Prinzip: Sie bezahlen die Versicherungsprämie von Ihrem Nettolohn, allerdings ohne steuerliche Erleichterungen in der Ansparphase. Im Gegenzug sind Sie spürbar freier und flexibler bei der Wahl der Anlageprodukte.

Illustration Mann mit Hacken bei erledigter Aufgabe

Immobilien als Kapitalanlage

Nicht nur Lebens- und Rentenversicherungen sorgen für das Alter vor. Auch Kapitalanlageimmobilie stehen bei Vorsorgern hoch im Kurs – selbstverständlich auch bei Grenzgängern.

Wichtig: Bei der Kapitalanlageimmobilie steht nicht unbedingt die Optik und der Komfort im Vordergrund. Vielmehr kommt es auf Lage des Objekts, die Rendite sowie Steuervorteile an. Insbesondere Sanierungs- und Denkmalschutzimmobilien kommen Grenzgängern gelegen. Sie senken das zu versteuernde Einkommen, steigern aber zugleich die Rendite der Immobilie.

Gezeichnetes Bild eines Mannes sitzend vor einem Baum


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